Institut für Säuglingspsychotherapie | Kinderpsychotherapie | Jugendpsychotherapie | Rathausplatz 13 | St. Pölten, A-3100

Psychotherapie mit Jugendlichen

Die Pubertät ist eine Zeit außerordentlicher Herausforderungen für die Jugendlichen selbst als auch für die sie umgebenden Menschen. Diese Zeit birgt zugleich große Chancen als auch große Risiken. 
Die für die Ablösung von den Eltern notwendigen Auseinandersetzungen können zu einer großen Kluft zwischen Jugendlichen und Eltern führen. Dadurch bleiben Jugendliche oft mit ihren Problemen allein – mit Schwierigkeiten in der Schule, Konflikten mit Gleichaltrigen, mit Herausforderungen in ihren Beziehungen.

Gelingt es den Eltern nicht, weiterhin erreichbar für den Jugendlichen zu bleiben, wenigstens einen dünnen Faden an inneren Kontakt aufrechtzuerhalten, driften diese möglicherweise in Verhaltensweisen, die nur schwer korrigierbar sind. Mittels Zigaretten-, Alkohol-, und ev. Drogenkonsum versuchen sich Jugendliche kurzfristig besser zu fühlen, bzw. von den Gleichaltrigen Anerkennung zu bekommen.

Psychotherapeutische Unterstützung kann Jugendlichen helfen, selbstverletzende Verhaltensweisen zu reflektieren und gesündere Strategien zur Konfliktlösung zu entwickeln.

Die Chancen in dieser Zeit sind die enorme Lernfähigkeit und die innere Flexibiliät der Jugendlichen. Probleme, die ev. in der Kindheit auftraten, werden durch die neuen Entwicklungsaufgaben hinfällig. Bekommt ein Jugendlicher adäquate Unterstützung bei der Bewältigung dieser neuen Entwicklungsaufgaben, so ist es möglich, dass beispielsweise ein unsicheres Kind ein selbstsicherer Erwachsener wird. 

Viele Jugendliche sind auf der Suche nach sich selbst und nach dem “Sinn des Lebens”. Dabei kann eine psychotherapeutische Begleitung hilfreich sein. In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre werden wir gemeinsam nach den individuellen Prioritäten suchen und möglicherweise auf globale Themen stoßen. 


Wir unterstützen Jugendliche bei:

  • Ängsten
  • Depressionen
  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Schwierigkeiten im Sozialverhalten (Rückzug)
  • Schulverweigerung
  • Selbstverletzungen (z.B. Ritzen)
  • Pubertätskrisen
  • Suchtverhalten
  • Selbstmordgedanken
  • Zwangsstörungen
  • Essstörungen

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